Jahresabschlussübung 2017 der Kieler Jugendfeuerwehren

„Feuer in der Schule“ hieß am Samstagvormittag (7. Oktober 2017) bei der Jahresabschlussübung der Kieler Jugendfeuerwehren, die an einer Schule im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf stattfand.

Die fiktiven Übungsszenarien stellten sich für die Teilnehmer wie folgt dar:

An der Schule ist aus ungeklärter Ursache innerhalb kürzester Zeit in zwei unterschiedlichen Gebäuden Feuer ausgebrochen sind.

Zuerst ist ein Feuer in der Turnhalle ausgebrochen, die beim Eintreffen der Übungskräfte fiktiv im Vollbrand steht. Die angrenzenden Umkleideräume sind stark verqualmt und es werden mehrere Schüler vermisst, die vermutlich in die Umkleideräume vor dem Feuer geflüchtet sind. (Übungsszenario 1).

Das zweite fiktive Feuer ist in einer Lehrküche in einem anderen Gebäude ausgebrochen. Auch hier werden Schüler vermisst (Übungsszenario 2).

Nachdem sich die Übungskräfte im Bereitstellungsstellungsraum in der Wischhofstraße gesammelt, und in drei einzelne Löschzüge aufgeteilt hatten, erfolgte die entsprechende Alarmierung.

Der Löschzug 1 (JF Dietrichsdorf und JF Wellsee) und der Löschzug 2 (JF Elmschenhagen und JF Schilksee) wurden zum fiktiven Feuer in der Turnhalle alarmiert.

Aufgaben hierbei waren die Personensuche, die Rettung der Verletzten, die Verletztenversorgung, die Herstellung der Wasserversorgung sowie das Durchführen der eigentlichen Brandbekämpfung per Innen- und eines Außenangriff.

Das Übungsszenario 2 mit dem Feuer in der Lehrküche nahm sich der Löschzug 3 (JF Suchsdorf, JF Moorsee und JF Russee) vor.

Hier musste ein verletzter Schüler aus dem verqualmten Treppenhaus gerettet werden, eine Person (Übungspuppe) vom Dach per tragbarer Leiter gerettet werden, weitere Personen im Gebäude gesucht werden sowie die Brandbekämpfung per Innen- und Außenangriff durchgeführt werden.

Nachdem beide Gruppen unter den Augen unseres Amtsleiters und unseres Stadtwehrführers ihre Übungsszenarien abgearbeitet hatten, gab es am Übungsobjekt noch eine Nachbesprechung.

Insgesamt war festzustellen, dass die eingesetzten Kräfte ihre Aufgaben gut gelöst haben und vieles toll funktioniert hat. Obwohl es natürlich auch Kleinigkeiten gibt, die ausbildungstechnisch noch auf den nächsten Jugendfeuerwehrdiensten nachgearbeitet werden müssen.

Unabhängig davon hat es aber allen Übungsteilnehmern egal ob nun Mitglieder in den Löschgruppen, Zugführer, Verletztendarsteller oder Übungsleitung wieder einmal sehr viel Spaß gemacht.

Einen Dank an alle, die im Vorfeld oder auch am heutigen Tag zum Gelingen dieser Übung beigetragen haben!

Fahrradrallye 2017

Am Samstag, den 16. September, 2017, fand anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der JF Kiel-Elmschenhagen die Fahrradrallye der Kieler Jugendfeuerwehren statt.

Neben Kiel’s Jugendfeuerwehren gingen auch sieben Gastjugendfeuerwehren mit an den Start.

Nachdem die Fahrradkontrolle am Feuerwehrhaus Elmschenhagen bei der Polizei bewältigt war, galt es die rund 10 Kilometer lange Strecke zu absolvieren. Auf der Strecke selber und einmal am Ende am Feuerwehrhaus waren an acht Stationen die verschiedensten Aufgaben mit Köpfchen, Geschick und Wissen durch die Teilnehmer zu absolvieren. Komplettiert wurden die Aufgaben durch eine Zusatzaufgabe im Form eines kniffligen Buchstabenrätsels, dass während der Rallye gelöst werden musste.

Im Einzelnen sahen die Aufgaben wie folgt aus:

An der Station am Feuerwehrhaus Kiel-Wellsee mussten die Jugendfeuerwehren ihre Kenntnisse im Bereich der Ersten Hilfe zeigen. Gefragt waren das Absetzen eines Notrufs, die Anwendung der stabilen Seitenlage sowie der Umgang mit einer Person, die unter Schock steht.

Am Feuerwehrhaus Kiel-Rönne war über einen Parcours im Laufen möglichst viel Wasser zu transportieren während am Elmschenhagener Bahnhof C-Schläuche treffsicher ausgerollt werden mussten.

Der Andreas-Hofer-Platz war der Standort für eine Station, an der mit Hilfe von Cola-Kisten auf Zeit eine Distanz ohne Fußbodenberührung zurückgelegt werden musste.

Beim Jugendtreff Lug ins Land war Köpfchen gefragt. In einem Anhänger waren auf einem aufgeklebten Setzkasten mehrere Gegenstände platziert. Deren Lage im Setzkasten sollten sich die Teilnehmer in 15 Sekunden merken und diese nach einer Minute „Leerlaufzeit“ wieder an ihren Platz einsortieren nachdem sie vorher vom Stationspersonal weggeräumt bzw. durcheinandergebracht wurden.

An zwei Stationen war Geschick im Umgang mit dem Fahrrad gefragt.

So musste im Rönner Gehölz eine Strecke möglichst langsam mit dem Rad bewältigt werden ohne den Fußboden oder die seitliche Abgrenzung zu berühren.

Am Sportplatz Innweg galt es dagegen möglichst schnell einen kniffligen Parcours mit dem Rad zu durchqueren.

Zu guter Letzt mussten die Mannschaften mit einem ausgeklappten Zollstock einen geknickten Metallstab von einem Becker in einen anderen Becher transportieren. Die Mannschaftmitglieder konnten hierbei selber entscheiden wie viele Zollstockteile Sie dabei ausklappen. Je mutiger eine Mannschaft hierbei erfolgreich war umso mit mehr Punkten wurde diese belohnt.

Nach Auswertung der Einzelergebnisse ergaben sich die folgenden Platzierungen:

1. JF Wrist

2. JF Haffkrug

3. JF Klausdorf

4. JF Dänischenhagen

5. JF Kiel-Suchsdorf

6. JF Kiel-Dietrichsdorf

7. JF Westerrönfeld

8. JF Flintbek

9. JF Kiel-Russee

10. JF Kiel-Wellsee

11. JF Neumünster-Gadeland

12. JF Kiel-Moorsee

13. JF Kiel-Schilksee

Bei der Siegerehrung erhielten alle Mannschaften eine Urkunde sowie eine Dose Naschen. Die sechs Erstplatzierten durften sich zusätzlich über einen Pokal für das jeweilige heimische Feuerwehrhaus freuen.

Den Wanderpokal für die bestplatzierteste Kieler Jugendfeuerwehr durfte die JF Kiel-Suchsdorf in Empfang nehmen.

Einen großen Dank geht an die Feuerwehr Kiel-Elmschenhagen, die diese Fahrradrallye, die allen Teilnehmer viel Spaß gemacht hat, perfekt organisiert und ausgerichtet hat.

 

Kochseminar für Jugendwarte und Betreuer

Am Samstag und Sonntag, den 5. und 6. August trafen wir uns mit 12 Betreuern und Jugendwarten der Jugendfeuerwehr Kiel im Jugendfeuerzentrum Rendsburg zum Kochseminar.

Hintergrund hierfür war das die Teilnehmer gerne lernten wollte wie man zum Beispiel auf Freizeitfahrten größere Gruppen von Jugendlichen verpflegt. Zu Beginn lernten wir was an Hygienevorschriften zu beachten ist. In Teamarbeit stellten wir dann mehrere Speisepläne für eine Zeltlagerwoche zusammen. Da wir uns aber nicht nur theoretisch dem Thema nähern wollten, überlegten wir uns ein Hauptgericht, das wir für Sonntag zum Mittagessen zubereiten wollten. Ergänzend zum Mittagessen planten wir auch die Zubereitung eines Nachtisches.

Neben uns sollten noch die acht weitere Gäste des Jugendfeuerwehrzentrums mitversorgt werden, so dass wir wussten, dass wir genug einkaufen mussten um letztendlich 20 Personen zu bekochen. Dementsprechend kalkulierten wir die einzukaufenden Mengen und erstellten unsere Einkaufsliste. Der Einkauf mit 12 Personen in den örtlichen Supermärkten wurde dann schon zu einem Erlebnis.

Nachdem wir an dem Tag bei der Abendvorbereitung mitgeholfen hatten kalkulierten wir nach dem Abendessen anhand unserer Kassenbons noch den Endpreis durch, den ein Gastronom für das Gericht nehmen müsste. Am nächsten Tag hieß es dann nach dem Frühstück, das wir selbstverständlich inklusive Rührei und Bacon selber zubereitet haben, zur Tat zu streiten um unser Gericht nebst Nachtisch zuzubereiten. Schließlich sollte das Essen um 12 Uhr fertig auf dem Tisch stehen.

Also machten wir uns mit allen an die Arbeit um unserer Gericht zuzubereiten. Dabei lernte der eine oder andere von uns den einen oder Kniff in der Küche, den er bis dahin noch nicht kannte.

Und siehe da pünktlich um 12 Uhr stand das von uns zubereitete Gericht auf dem Tisch:

Hauptspeise: Schnitzelbraten mit Brotsenfkruste, Speckbohnen, Wedges und Champignonporreepfanne / Nachtisch: Obstsalat

Da nicht nur wir selber uns für das Essen lobten, sondern dies auch die anderen Gäste taten, wussten wir, dass wir unsere Sache in der Küche gar nicht so schlecht gemacht haben.

Nach dem Aufklaren der Küche gab es noch eine kurze Feedbackrunde bevor es dann zufrieden mit vollem Bauch nach Kiel zurückging.

Vielen Dank nochmal für die tolle Führung durch das Seminar an Tanja Scheer und Jörg Schlüter vom Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg!

 

„Volle Fahrt voraus“ …

hieß es am 2. Juli 2017 bei der Jugendfeuerwehr Kiel.

Dort wo noch vor einer Woche die Menschmassen an der Kiellinie während der Kieler Woche entlang strömten nahmen wir das Segelcamp 24/7 in Beschlag und verbrachten dort bei relativ gutem Wetter den Sonntagnachmittag.

Insgesamt eroberten vier Bootsbesatzungen unter der fachkundigen Anleitung der Camp-Mitarbeiter mit den 8,5 m langen Segelkuttern die Kieler Innenförde.

Diejenigen, die nicht segeln wollten, bzw. die Segler davor und danach hatten ihren Spaß beim Beachvolleyball, beim Tischkickern oder auch einfach nur beim Chillen.

Da Seeluft bekanntlich nicht nur müde sondern auch hungrig macht wurde während des Events noch fleißig gegrillt.

Jugendgruppenleiterlehrgänge 2017

Am 2. und 3. Juni fand im Jugendfeuerzentrum Rendsburg der diesjährige Jugendgruppenenleitergrundlehrgang statt, der zwei Wochen später vom 16 bis zum 18. Juni mit fast dem selbem Teilnehmerkreis und am selben Ort als Jugendgruppenleiteraufbaulehrgang fortgesetzt wurde.

An diesen fünf Tagen im Jugendfeuerzentrum lernten unsere aktuellen bzw. zukünftigen Jugendfeuerwehrführungskräfte von den Ausbildern Stine, Dennis, Frederic und Ann Kristin u.a. wie man eine Gruppe führt, Dienste und Jahreshauptversammlungen vorbereitet, einen Ausbildungsunterricht vorbereitet und hält oder welche Werte in der Jugendfeuerwehr wichtig sind.

Am Ende durften alle Teilnehmer neben viel Wissen von Stine als Lehrgangsleiterin die Lehrgangsbescheinigungen in Empfang nehmen.

Jugendfeuerwehr Kiel lässt ereignisreiches Jahr 2016 Revue passieren

Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert begrüßte am heutigen 11. März 2017 in der Kantine der Kieler Verkehrsgesellschaft mbH die Delegierten der Jugendfeuerwehr Kiel sowie viele Gäste zum diesjährigen Stadtjugendfeuerwehrtag, der Jahreshauptversammlung der JF Kiel.

Als Gäste durfte die Delegiertenversammlung unter anderen den Kieler Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar, die 2. stellvertretende Stadtpräsidentin Dagmar Hirdes sowie den stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart Rüdiger König begrüßen.

In ihren Jahresberichten blickten Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert, die Fachbereichsleiter Stine Rüweler (Lehrgangswesen) und Frederic Schißler (Wettbewerbe) sowie Stadtjugendgruppenleiter Nils Sprenger auf das vergangene Jahr zurück, das viele Veranstaltungen und Ereignisse für die Kieler Jugendfeuerwehren zu bieten hatten.

So war die Jugendfeuerwehr Kiel zweimal Gastgeber für die schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren. Einmal am 16. April als die Jugendfeuerwehr Kiel die Landesjugendfeuerwehrversammlung ausrichten durfte und einmal am 10. Juli als man Gastgeber bei einer Leistungsspangenabnahme war. Bei der Leistungsspangenabnahme war. Bei der Leistungsspangenabnahme stellten sich im Unisportforum 26 Jugendfeuerwehrgruppen aus fast ganz Schleswig-Holstein den kritischen Augen der Bewertungsrichter. Am Ende durften 187 Jugendfeuerwehrleute die heißersehnte Leistungsspange entgegennehmen.

Weitere Highlights im letzten Jahr waren das neuntägige Stadtzeltlager im August im Sommercamp Otterndorf sowie das 50-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr Russee, im Rahmen dessen der Stadtpokal ausgetragen wurden.

Natürlich durfte während des letzten Jahres auch das Thema Aus- und Fortbildung nicht zu kurz kommen. So fand wieder der zweiteilige Jugendgruppenlehrgang sowie eine Jugendwartefortbildung, diesmal mit dem ernsten und wichtigem Thema Kindeswohlgefährdung statt.

Sehr erfreulich war auch die Mitgliederentwicklung im letzten Jahr. Stadtjugendfeuerwehrwart verkündete ein Mitgliederplus von 6,01 %. Stand 31.12.2016 absolvierten 194 Kinder und Jugendliche ihren Dienst bei den acht Kieler Jugendfeuerwehren.

Der Jugendfeuerwehrwart der FF Kiel-Elmschenhagen Jens Martens, der in Personalunion auch den Posten des Fachbereichsleiters Finanzen im Kieler Stadtjugendausschuss ausübt, sowie der Jugendfeuerwehrwart der FF Kiel-Russee Dennis Märtens wurden vom stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart Rüdiger König für ihre langjährige, gute geleistete Jugendarbeit mit der Leistungsspange in Bronze der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren geehrt.

Die Jugendfeuerwehr Moorsee erhielt aus den Händen des stellvertretenden Amtsleiters Ulrich Hackenberg den Wanderpokal für den besten Jahresbericht.

Zum neuen Kieler Stadtjugendgruppenleiter wurde von der Mitgliederversammlung der Suchsdorfer Jugendfeuerwehrwart Tom Stoltenberg gewählt.

Stine Rüweler (Fachbereichsleiterin Lehrgangswesen) und Jens Martens (Fachbereichsleiter Finanzen) wurde durch Wiederwahl für weitere vier Jahr in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt.

Erstmalig nach zwei Jahren ohne Amtsinhaber konnte mit der Wahl von Tim Eckert das wichtige Amt des Fachbereichsleiters Presse-und Öffentlichkeitsarbeit wieder besetzt werden, so dass der Kieler Stadtjugendausschuss wieder komplett ist.

Den kompletten Jahresbericht 2016 gibt es hier nochmal zum Lesen:

Jahresbericht_2016.pdf

Stadtzeltlager 2016 der Jugendfeuerwehr Kiel in Otterndorf

Unser diesjähriges Stadtzeltlager führte uns in der Zeit vom 16. bis zum 24. August in das Sommercamp in das Nordseebad Otterndorf.

Dort am Dienstag angekommen bei besten Wetter bezogen wir unsere beiden Zeltdörfer Misburg-Anderten und Stöcken. Nachdem die Zelte bezogen waren, hatte jedes Zelt die kreative Aufgabe einen Zeltwimpel zu gestalten. Diese Zeltwimpel durften dann unter gewissen Voraussetzungen abends beim in Zeltlagern üblichen Wimpelklau auch geklaut werden.

Ebenfalls noch am Anreisetag absolvierten die meisten von uns die camp eigene Schwimmprüfung. Diese Prüfung war Grundvoraussetzung dafür an der Badestelle unter den Augen der DLRG Schwimmen gehen zu dürfen.

Während der gesamten Sommerfahrt nutzen wir immer wieder die zahlreichen im Sommercamp angebotenen Aktivitäten. Hier konnten die Teilnehmer schwimmen, segeln, Kanu und Kajak fahren, Tretboote ausleihen, Minigolf spielen, Beachvolleyball spielen oder Fußball spielen um nur einiges davon zu nennen.

Zusätzlich wurden vom Camp noch Workshops wie Reiten, die Gestaltung einer Radiosendung, Backen sowie Werken angeboten, von denen unsere Jugendlichen reichlich und gerne Gebrauch gemacht haben.

Für Freitagabend hatten sich die Betreuer- und Betreuerinnen etwas ganz Besonderes ausgedacht. Teilweise bis zur Unkenntlichkeit verkleidete Betreuer- und Betreuerinnen forderten die Zeltlagerteilnehmer zu einem Rollenspiel heraus. Hierbei ging das mysteriöse Rätsel um den Waldgeist und seiner kranken Tochter zu lösen. Der Weg für die Lösung des Rätsels führte über einen Heilspruch, einem Heiltrank sowie das Licht des Lebens.

Am Sonntagvormittag stand unsere von den Jugendgruppenleitern ausgearbeitete Lagerolympiade auf dem Programm. Die teilnehmenden Gruppen, bei denen auch eine aus den Jugendwarten und dem Stadtjugendwart bestehende Wettbewerbsgruppe nicht fehlen durfte, mussten sich in den unterschiedlichsten Spielen (z.B. Pantomime, Theorie, Hindernislauf mit zusammen gebundenen Beinen, Apfelfischen oder Staffellauf) beweisen.

Natürlich durfte auch die obligatorische Nachwanderung nicht fehlen. So wurden die Stadtzeltlagerteilnehmer in der vorletzten Nacht durch massiven Sirenenlärm geweckt, der den Startschuss für diese Aktion bildete.

Neben den oben beschriebenen Freizeitaktivitäten nutzten die teilnehmenden Jugendfeuerwehren die Zeit für Ausflüge nach Otterndorf bzw. Cuxhaven zum Schwimmen oder Einkaufen, besuchten in Bremerhaven den Zoo oder machten, wenn man schon mal an der Nordsee ist eine Wattwanderung bzw. eine Wattschlacht.

Am Mittwoch hieß es dann bei hochsommerlichen Wetter nach einer tollen und ereignisreichen Zeit, die aber irgendwie wieder viel zu schnell umging, vom Camp und den anderen Fahrteilnehmern Abschied nehmen, um die Heimreise nach Kiel anzutreten.

 

Leistungsspangenabnahme in Kiel

26 Jugendfeuerwehrgruppen aus fast ganz Schleswig-Holstein waren am 10. Juli 2016 hochmotiviert im Unisportforum Kiel zusammengekommen und sich der Leistungsspangenabnahme, der sogenannten Gesellenprüfung in der Feuerwehr, zu stellen.

Zu absolvieren hatten sie hierbei die fünf Einzeldisziplinen Löschangriff, Schnelligkeitsübung, 1500 m-Staffellauf, Kugelstoßen sowie die Abfrage des theoretischen Wissens aus den Bereichen Gesellschaftspolitik und Feuerwehr.

Alle diese Aufgaben wurden an dem Tag von den Jugendlichen unter den Augen der Bewerter mit Bravour gelöst, so dass alle Gruppen am Ende bestanden haben. Bei der Verleihung bekamen insgesamt 187 Jugendfeuerwehrmitglieder die Leistungsspange überreicht.

Aus Kiel nahmen die Jugendfeuerwehr Kiel-Suchsdorf, die Jugendfeuerwehren Kiel-Moorsee und Kiel-Wellsee in einer gemeinsamen Gruppe sowie die Jugendfeuerwehr Kiel-Elmschenhagen gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr Wrist teil.

Herzlichen Glückwunsch an alle neuen Leistungsspangeninhaber!

Mehr Fotos von der Leistungsspangenabnahme gibt es auch frei zugänglich auf unserer Facebookseite.

Stadtpokal 2016 der Kieler Jugendfeuerwehren

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Kiel-Russee, das am Vorabend bereits.durch einen tollen Festkommers würdig gefeiert wurde, fand am gestrigen 21. Mai 2016 in Russee der Stadtpokal der Kieler Jugendfeuerwehren statt.

Neben den acht Kieler Jugendfeuerwehren waren als Gäste auch die Jugendfeuerwehren aus Mielkendorf sowie Kyritz am Start.

Ausgetragen wurde der Stadtpokal als Fußgängerrallye. Auf dem Rundparcours, der quer durch den Stadtteil Russee führte, mussten die Teilnehmer an insgesamt acht Stationen bei nicht ganz alltäglichen Aufgabenstellungen ihr Geschicklichkeit und Ihr Können unter Beweis stellen.

So musste zum Beispiel mit Zollstöcken, die in unterschiedliche Längen aufgeklappt waren, eine Zahnbürste von einem Zahnputzbecher in einen anderen transportiert werden, der wiederrum ungefähr einen Meter von ersten Zahnputzbecher stand.

Bei einer weiteren Station wurde sowohl das Geschick als der Kopf gefordert. Während ein Parcours auf Zeit in der Gruppe mit Colakisten bewältigt werden musste, musste sich die Gruppe diverse Gegenstände merken, die sie vorher in einem Fahrzeug gelagert gesehen hat. Nachdem der Parcours mit den Colakisten geschafft war musste die Gruppe dann die gemerkten Gegenstände möglichst vollzählig wieder aufzählen.

Das Geschick mit Feuerwehrausrüstungsgegenständen umgehen zu können musste an einer anderen Station beim Bau eines Armaturenbaums und dem anschließenden Flechten von D-Schläuchen gezeigt werden.

Am Ende des Wettbewerbs, der allen Teilnehmern sichtlich viel Spaß gemacht hat, ergab sich nach Auswertung der Einzelergebnisse der acht Stationen das folgende Gesamtergebnis:

1. JF Mielkendorf

2. JF Kiel-Russee

3. JF Kiel-Suchsdorf

4. JF Kyritz

5. JF Kiel-Wellsee

6. JF Kiel-Dietrichsdorf

7. JF Kiel-Moorsee

8. JF Kiel-Schilksee

9. JF Kiel-Gaarden

10. JF Kiel-Elmschenhagen

Den Wanderpokal für die bestplatzierte Kieler Jugendfeuerwehr holte sich somit das „Geburtstagskind“.

Einen Dank für die perfekte Vorbereitung und Durchführung des Stadtpokals geht an dieser Stelle nochmal an die Feuerwehr Russee.

Schleswig-Holsteins Jugendfeuerwehrwehren zu Gast in Kiel

Foto: Bauer/ LFV S-H

Am Samstag, den 16. April 2016 durften wir die Kieler Jugendfeuerwehren die Delegierten der vier Stadtfeuerwehrverbände und der 11 Kreisfeuerwehrbände unseres Bundeslandes sowie die Spitze selber der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren bei uns in Kiel zur Landesjugendfeuerwehrwehrsammlung begrüßen.

Nach mehreren Jahrzehnten Pause fand diese Versammlung erstmalig wieder in Kiel statt.

Unsere lokale Kieler Stadtpolitik würdigte diesen besonderen Anlass indem Sie an der Veranstaltung komplett teilnahm.

So konnte der Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne unseren Oberbürgermeister Dr. Ulf Kämpfer, unseren Stadtpräsidenten Hans-Werner Tovar sowie zahlreiche Mitglieder der Kieler Ratsversammlung nebst vielen anderen hochrangigen Gästen begrüßen.

In lockeren Gesprächsrunden, die vom Moderator Benedikt Stubendorf moderiert wurden, blickte man auf das vergangene Jahr 2015 zurück. Ein besonderes Highlight war dabei das Landeszeltlager, dass im vergangen Jahr nach vielen Jahren Pause, erstmalig wieder stattfand und in Zukunft wieder regelmäßig stattfinden soll.

Besonders positiv war auch der Blick auf die aktuellen Mitgliederzahlen. Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne konnte eine nicht unerhebliche Steigerung der Mitgliederzahlen verkünden.

Mittlerweile habe die nunmehr 433 Jugendfeuerwehren des unseres Bundeslandes stolze 9.754 Mitglieder.

Im Bereich der Ehrungen wurde die Geehrten wieder einmal sehr überrascht. Karsten Egge wurde mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber geehrt und unser Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert durfte sich über die Leistungsspange in Silber der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren freuen.

Unser Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne wurde aufgrund seiner besonderen Verdienste um die schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren mit der Leistungsspange in Gold der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren geehrt.

Einen besonderen Dank an alle, die beim Auf- und Abbau sowie während der Veranstaltung auf Seiten der JF Kiel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Jahreshauptversammlung JF Kiel 2016

Am heutigen 5. März 2016 fand die Jahreshauptversammlung der Kieler Jugendfeuerwehren statt.

In ihren jeweiligen Jahresberichten blickten der Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert, der Stadtjugendgruppenleiter Nils Sprenger, die Fachbereichsleiterin Lehrgangswesen Stine Rüweler sowie der Fachbereichsleiter Wettbewerbe Frederic Schißler auf das abgelaufene Jahre 2015 zurück.

Es war wieder einmal ein sehr ereignisreiches Jahr, in dem Veranstaltungen wie der erste Kieler Jugendfeuerwehraktionstag, die traditionelle Kieler Fahrradrallye oder aber auch u.a. ein Besuch von Abordnungen der acht Kieler Jugendfeuerwehren im Kieler Rathaus beim Oberbürgermeister Dr. Kämpfer im Vordergrund standen.

Die Mitgliederentwicklung im Jahr 2015 war durchaus positiv. Es konnte ein Mitgliederzuwachs von 5,17 % während des Jahres 2015 verzeichnet werden, so dass die Jugendfeuerwehr Kiel zum 31.12.2015 einen Mitgliederbestand von 183 Jugendlichen hatte.

Der gesamte Jahresbericht 2015 der Jugendfeuerwehr Kiel mit allen Zahlen und Ereignissen des Jahres 2015 ist hier zu finden:

Jahresbericht 2015.pdf

Nils Sprenger wurde von Versammlung für ein weiteres Jahr als Kieler Stadtjugendgruppenleiter wieder gewählt.

Vier Kameraden konnten sich aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit in der Jugendfeuerwehrarbeit verdientermaßen über ganz besondere Ehrungen freuen.

Nico Schmidt (FF Kiel-Suchsdorf), Abdullah Calis (FF Kiel-Elmschenhagen) sowie Björn Gründemann (JF Kiel-Schilksee) wurde durch den stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrwart Alexander Wengelewski jeweils die Leistungsspange in Bronze der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren verliehen.

Jens Kock konnte als Dank und Anerkennung für seine mehr als 18 Jahre andauernde Mitarbeit in der Jugendfeuerwehr Kiel-Russee in den Funktionen als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart und als Jugendfeuerwart die Leistungsspange in Silber der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren aus den Händen des stellvertretendes Landesjugendfeuerwehrwartes entgegennehmen.

Der gerade in Kiel-Wellsee neugewählte Jugendfeuerwehrwart Alexander Voß wurde auf der Versammlung zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Aus den Händen des Leiters der Kieler Feuerwehren Herrn Hinz konnte die Jugendfeuerwehr Suchsdorf den Preis für den besten Jahresbericht 2015 in Empfang nehmen.

Auf der letztjährigen Jahreshauptversammlung wurde ein Videowettbewerb ins Leben gerufen. Die einzelnen Jugendfeuerwehren hatte ein Jahr lang Zeit um einen Imagefilm für die Jugendfeuerwehr zu produzieren.

Diese Aufgabenstellung löste die Kameraden der Jugendfeuerwehr Kiel-Suchsdorf am besten. Unter der Federführung von Tim Eckert und Nils Sprenger, die dafür auf der Versammlung den Oscar verliehen bekommen haben, drehte die Jugendfeuerwehr einen beeindruckenden Film. Als Belohnung durften sich die Suchsdorfer über einen Gutschein für neue T-shirts für die Jugendfeuerwehr freuen.

Den Film gibt es hier im Internet zu sehen.

Fotos: Tim Eckert

Jugendfeuerwehr-Fußballkrimi in der Coventryhalle

In einer Neuauflage des Finales vom letzten Fußballturnier der Kieler Jugendfeuerwehren, das 2013 stattfand, standen sich am Samstag, den 6.2.2016, wieder die Mannschaften der Jugendfeuerwehren aus Suchsdorf und Moorsee gegenüber.

Nach zwei torlosen Halbzeiten kam es zu es zu einer Verlängerung von zweimal 3 Minuten, in denen es weiterhin torlos blieb.

Somit musste genauso wie im beim letzten Mal, als sich die beiden Mannschaften 2013 im Finale gegenüberstanden, ein Siebenmeterschießen über den Turniersieg entscheiden.

In diesen Siebenmeterschießen, das in einer beeindruckenden Lautstärke von den Zuschauern mit Anfeuerungsrufen begleitet wurde, hatte dann die Mannschaft der Moorseer Jugendfeuerwehr die nötigen Nervenstärke sowie das Quäntchen Glück, das beim Siebenmeterschießen natürlich auch dazu gehört, und holte sich somit den Turniersieg.

Somit gelang ihnen die Revanche für das Finale im 2013, in dem die Suchsdorfer damals gewonnen haben.

Den dritten Platz holte sich die Jugendfeuerwehr Russee im kleinen Finale mit einem 3:1 gegen die Jugendfeuerwehr Wellsee.

Ermittelt wurden die vier Halbfinalteilnehmer zuvor in zwei Vierervorundengruppen, in denen die sieben anwesenden Kieler Jugend-feuerwehren eingeteilt waren.

Aufgefüllt wurde die eine Vorrundengruppe, da die achte Kieler Jugendfeuerwehr ihre Turnierteilnahme leider kurzfristig abgesagt hat, durch eine am Turniertag aus allen Jugendfeuerwehren bunt zusammengewürfelte Mannschaft, die dann unter dem Namen „JF Würfel“ ihre Spiele absolvierte.

Diese schnelle Mannschaftsneugründung zeigt den Zusammenhalt und die Kameradschaft, die innerhalb der Kieler Jugendfeuerwehren herrscht.

Die einzelnen Spielergebnisse gibt es in der pdf-Datei nachzulesen.

Einen besonderen Dank geht an dieser Stelle noch an die Jugendfeuerwehr Elmschenhagen, die in diesem Jahr für Aufbau und Catering zuständig war, sowie an unsere beiden Schiris, die das faire Turnier souverän geleitet haben.

JF-Kiel beim 10. Hansa Park - Aktionstag

Früh am Morgen des 26. September 2015 machten sich ca. 40 Kieler Jugendfeuerwehrmitglieder aus den Jugendfeuerwehren Dietrichsdorf, Elmschenhagen und Russee auf den Weg nach Sierksdorf.

Anlass war der 10. Aktionstag der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren im Hansa Park.
Im Rahmen des Aktionstages konnten  Jugendfeuerwehrmitglieder wieder zu stark vom Hansa Park reduzierten Eintrittspreisen den Freizeitpark besuchen.

Nachdem auf dem Parkplatz des Hansa Parks der Aktionstag offiziell von unserem Innenminister Stefan Studt, unserem Landesbrandmeister Detlef Radtke, unserem Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne sowie dem Hansa Park-Inhaber Andreas Leicht eröffnet wurde und ein Gruppenfoto mit allen ca. 4.500 Teilnehmern gemacht war, ging es danach in den Freizeitpark.

Bei bestem Wetter, das wie bestellt für diesen Tag war, wurden alle Fahrgeschäfte in Windeseile belagert. Besonders beliebt, was eindeutig an den langen Warteschlangen erkennbar war, waren natürlich die in diesem Jahr eröffnete Achterbahn Kärnan sowie die Achterbahn der Fluch von Novgorod.

Wobei natürlich bei diesem schönen Wetter auch die drei Wasserbahnen genauso wie die anderen Fahrgeschäfte sicher in der Hand der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehrmitglieder waren.

Ziemlich ausgepowert ging es dann am späten Nachmittag nach diesem schönen und erlebnisreichen Tag wieder zurück nach Kiel.

Aktionstag der Kieler Jugendfeuerwehren

Zum Aktionstag 2015 der Kieler Jugendfeuerwehren trafen sich die acht KielerJugendfeuerwehren am 4. Juli auf dem ehemaligen MFG 5-Gelände.

Ab 9 Uhr machten die rund 70 Jugendfeuerwehrleute die ehemalige Feuerwache der Standortfeuerwehr des Marinefliegergeschwaders 5 zur Wache der JF Kiel.

Ausgerüstet war die Wache an dem Tag mit insgesamt 17 Fahrzeugen. Darunter acht Löschfahrzeuge sowie ein Rettungswagen.

Die acht anwesenden Löschgruppen wurden in vier Löschzüge zusammengestellt. Jeder Löschzug bekam einen Zugführer, der von den Einsatzabteilungen gestellt wurde.

Die einzelnen Löschzüge hatten am Vormittag und am Nachmittag die verschiedensten Übungsszenarien zu bewältigen, die es im reellen Einsatzleben einer „Erwachsenenfeuerwehr“ auch gibt.

Unter anderem galt es dabei Übungsszenarien von aufgelaufenen Brandemeldeanlagen, Verkehrsunfällen, Tiere in Not, hilflose Personen, kleinen und großen Feuer oder aber einfache technische Hilfeleistung abzuarbeiten sowie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Jugendfeuerwehren zu üben.

Hierbei erwies sich das ehemalige MFG 5-Gelände mit seinen leer stehenden Gebäuden und Freiflächen als perfekter Feuerwehrübungsplatz.

Zwischen den Übungseinsätzen, zu denen die Kräfte per Lautsprecherdurchsage alarmiert wurden gab es noch zwei interessante Workshops, in denen die Jugendlichen den richtigen Umgang mit Feuerlöschern lernten sowie die Arbeit des Rettungsdienstes kennenlernten und Grundsätze der ersten Hilfe beigebracht bekommen haben.

Abgerundet wurde der Jugendfeuerwehraktionstag durch ein gemeinsames leckeres Grillen zum Abschluss der Veranstaltung bevor die Jugendfeuerwehren sichtlich geschafft von den Übungen und von der dem Tag herrschenden Hitze die Wache des MFG-5- Geländes dann wieder räumten.

Fahrradrallye 2015 der Kieler Jugendfeuerwehren in Schilksee

Bei bestem Kieler Wetter gingen am 6. Juni 2015 insgesamt 13 Jugendfeuerwehren an den Start. Neben allen acht Kieler Jugendfeuerwehren konnten wir die Gastwehren aus Altenholz, Klausdorf, Mönkeberg, Neumünster-Wittorf sowie die Westerrönfeld in Schilksee begrüßen.

Nachdem die Gruppen ihre Fahrräder mehr oder weniger erfolgreich durch die Fahrradkontrolle gebracht haben, ging es in 10-Minutenabständen auf die circa 9 Kilometer lange Strecke, die quer durch den schönen Kieler Stadtteil Schilksee führte. Auf der Strecke bzw. als letzte Station am Feuerwehrhaus Schilksee waren neun Stationen mit unterschiedlichsten Aufgaben aus dem Bereich Feuerwehr und Spiel und Spaß zu bewältigen.

So mussten auf der Strecke zum Beispiel unter anderem mit Wasser gefüllte Flaschen mit Hilfe eines Schlauchs umgekegelt werden, ein Holzstück mit einem Gewicht von gewünschten 500 g abgesägt werden, Schläuche auf Zeit ausgerollt werden oder möglichst viel Wasser mit Hilfe von Schwämmen von einem Eimer in einen anderen Eimer transportiert werden.

Insgesamt über alle Stationen gesehen war die Leistung der JF Moorsee am besten, so dass sie am Ende bei der Siegerehrung den begehrten Wanderpokal der Fahrradrallye im Empfang nehmen durften.

Hier das Endresultat im Gesamtüberblick:

1.JF Kiel-Moorsee

2.JF Kiel-Elmschenhagen

3.JF Klausdorf

4.JF Westerrönfeld

5.JF Altenholz

6.JF Kiel-Schilksee

7.JF Kiel-Russee

8.JF Kiel-Wellsee

9.JF Kiel-Suchsdorf

10.JF Kiel-Gaarden

11.JF Mönkeberg

12.JF Neumünster-Wittorf

13.JF Kiel-Dietrichsdorf

Die Platzierungen waren am Ende aber fast auch nebensächlich, da der Spaß, den alle hatten im Vordergrund stand.

Text: Swen Siewert, StFV Kiel, Fotos: Kai Rüweler, StFV Kiel

Pizzen für Jugendfeuerwehren

1.April 2015

Über ein Pizzaessen mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer und Jeuerwehrdezernent Wolfgang Röttgers freuten sich die Kieler Jugendfeuerwehren: Die Stadtspitze wollte Danke sagen für das Engagement der jungen Leute, die auch dafür sorgen, dass die Kieler Feuerwehren keine Nachwuchssorgen haben.

OB Kämpfer und Feuerwehrdezernent Röttgers servieren Jugendfeuerwehrleuten Pizza. OB Kämpfer und Feuerwehrdezernent Röttgers (rechts) servierten den Jugendfeuerwehrleuten Pizzen.16 Nachwuchs-Brandbekämpfer aus verschiedenen Jugendfeuerwehren waren am 1. April im Magistratssaal des Rathauses zu Gast. Begleitet wurden sie von Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert und dessen Stellvertreter Kai Rüweler.

OB Kämpfer und Stadtrat Röttgers servierten Pizzen für die Jugendfeuerwehren und beantworteten beim gemeinsamen Verspeisen der italienischen Leckereien jede Menge Fragen.

Quelle: www.kiel.de

Jahreshauptversammlung 2015

Zum Stadtjugendfeuerwehrtag, wie die Jahreshauptversammlung in Kiel auch genannt wird, konnte Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert am 7. März im Feuerwehrhaus Kiel-Suchsdorf die Gäste und Delegierten der JF Kiel begrüßen.

In seinem Jahresbericht blickte Swen Siewert genauso wie die einzelnen Fachbereichsleiter auf das abgelaufene Jahr 2014 zurück.

Die Gäste würdigten in Ihren Grußworten die gute Kieler Jugendfeuerwehrarbeit und betonten mehrfach den hohen Stellenwert der Jugendarbeit für die Nachwuchsgewinnung der Einsatzabteilungen.

Stadtrat Röttgers sprach im Rahmen seiner Grußworte eine Einladung an die JF Kiel zum Pizzaessen am 1. April.2015 im Namen unseres Kieler Oberbürgermeisters Ulf Kämpfer aus. Diese Einladung soll eine Anerkennung für die Mitglieder der JF Kiel aber auch ein pressewirksammer Beitrag zur Mitgliederwerbung sein.

Der stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwart Kai Rüweler wurde wie erwartet in seinem Amt für eine weitere Wahlperiode bestätigt.

Frederic Schißler wurde zum neuen Fachbereichsleiter Wettbewerbe gewählt. Er folgt damit Philipp Heruth, der aus beruflichen Gründen sein Amt zur Verfügung gestellt hat.

Zum neuen Kieler Stadtjugendgruppenleiter wurde für ein Jahr Nils Sprenger gewählt, der damit Tim Eckert in diesem Amt ablöst.

Ebenfalls aus beruflichen Gründen aus dem Stadtjugendausschuss ausgeschieden ist Christin Beeck, die bis dahin Fachbereichsleiterin Presse-und Öffentlichkeitsarbeit war. Dieses Amt konnte leider nicht neu besetzt werden, weil kein Kandidat bzw. keine Kandidatin für die Nachfolge gefunden wurde.

Als Dank und Anerkennung für ihre 6-jährige Ausübung ihres Amtes und der guten Mitarbeit im Kieler Jugendausschuss erhielt Christin Beeck die Floriansmedaille der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren.

Jan Laschinsky, der insgesamt über 11 Jahre in verschiedenen Funktionen Jugendarbeit in seiner Heimatwehr geleistet hat, bekam vom stellvertretenden Landesjugendfeuerwehrart Alexander Wengelewski die Leistungsspange der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren in Bronze überreicht.

Den Wanderpokal für den besten Jahresbericht bekam vom stellvertretenden Amtsleiter Ulrich Hackenberg wie im Vorjahr die JF Suchsdorf überreicht.

Zum Schluss der Veranstaltung lobte der Stadtjugendausschuss noch ein Videowettbewerb aus. Die Jugendfeuerwehren sollen mit dem Thema „Was ist toll und cool an der Jugendfeuerwehr“ ein fünfminütiges Video erstellen. Das beste Wettbewerbsvideo wird auf dem nächsten Stadtjugendfeuerwehrtag prämiert.

Text: Swen Siewert, StFV Kiel

 

Schwerpunkt Spiele: Jugendwarteseminar 2014

Das Jugendwarteseminar fand vom 12. bis 13. September 2014 im Jugendfeuerwehrzentrum in Rendsburg statt. Die Kieler Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer beschäftigten sich wie in den vergangenen Jahren auch einen ganzen Tag lang mit einem ausgewählten Thema, dass sie bei der Arbeit in und mit der Jugendfeuerwehr begleitet.

Das große Thema 2014 waren Spiele. Ob Spiele für Kennenlernsituationen, zum Auflockern der Stimmung oder für die Stärkung des Zusammenhaltes, für jede Situation war etwas dabei. Eine Gastreferentin führte die Gruppe durch einen Tag, bei dem viel Eigenaktivität und Kreativität gefragt war und an dem viel gelacht wurde.

Die Jugendfeuerwehr sollte nicht nur die Vorbereitung der Jugendlichen für die spätere Einsatzabteilung sein, auch der jugendpflegerische Teil der Arbeit in der Jugendfeuerwehr sollte nicht außer Acht gelassen werden. Spiele gehören, und das wurde allen Teilnehmern des Seminars noch einmal deutlich vor Augen geführt, genauso zu der Jugendfeuerwehr wie Löschübungen und Theorieunterricht.

Text: Stine Rüweler, StFV Kiel

"Grillen, Chillen und eine Kiste Cola killen" 2014

Für unseren gemeinsamen Grillnachmittag am 5. Juli 2014 der Kieler Jugendfeuerwehren –oder in Insiderkreisen „Grillen, Chillen und eine Kiste Cola killen“ genannt- war eigentlich alles perfekt vorbereitet.

Für dieses Jahr hatten wir uns mit dem Falckensteiner Strand eine perfekte Kieler Location ausgesucht. Alles war organisiert von dem Transport der notwendigen Utensilien über Rettungsschwimmer der DLRG bis zu den Genehmigungen von offizieller Seite, die man für so einen speziellen Ort braucht.

Eines war jedoch nicht planbar: Das richtige Wetter!

So veranlasste uns aus Sicherheitsgründen eine Unwetterwarnung am Morgen des Veranstaltungstages –Gewitter und Starkregen war angesagt- die Veranstaltung kurzerhand weg vom Falckensteiner Strand in das Moorseer Feuerwehrhaus zu verlegen.

Lange Zeit war das Wetter trotz der Warnungen der Meteorologen sehr schön, was bei einigen schon zu den Überlegungen führte, ob die Entscheidung zur Verlegung übertrieben war.

Als dann aber auf einmal von einer Sekunde auf die andere Sekunde das angesagte Gewitter nebst Starkregen einsetzte war auch dem letzten bei der Flucht vor dem Starkregen in die Fahrzeughalle klar, dass das die richtige Entscheidung war.

Trotzt der Verlegung war es aber ein sehr schöner Nachmittag bei netter Stimmung und leckerer Verpflegung auch wenn das „Grillen,Chillen und eine Kiste Cola killen“ am Falckensteiner Strand“ ein besonderes Highlight für alle gewesen wäre.

Text: Swen Siewert, StFV Kiel

Stadtfeuerwehrtag 2014 in Meimersdorf

Anlässlich Ihres 125-jährigen Jubiläums richtete die FF Meimersdorf am 14. Juni 2014 auf dem dortigen Dorfplatz den Stadtfeuerwehrtag aus.

Während sich die teilnehmenden elf Gruppen der Einsatzabteilungen in den drei Teildisziplinen klassischer Löschangriff, Theoriefragen sowie einem Geschicklichkeitspiel maßen war das Motto bei den acht Kieler Jugendfeuerwehren „Spiel ohne Grenzen“.

Zu bewältigen waren die folgenden fünf Stationen:

• Fragenbeantworten aus dem Bereich Feuerwehr und dem Allgemeinwissen

• Frisbeezielwurf

• Flummibeförderung durch 2 B-Schläuche

• Schnelligkeitsübung lange Wegstrecke a la Stadtfeuerwehrtag • Gedächtnisstaffellauf

Das Spiel Gedächtnisstaffellauf sorgte für besonders viele Irritationen und somit auch Spaß. Aufgabe der jeweiligen Gruppe war es nach dem Stille-Post-Prinzip sich beginnend ab dem ersten Starter sich acht Feuerwehrbegriffe zu merken und diese per Flüstern an den jeweils nächsten Starter weiterzugeben. Am Ende zähle die Anzahl der Begriffe die beim letzten Starter der Gruppe richtig angekommen war. Das ganze wurde dadurch erschwert, dass jedes Gruppenmitglied vor dem Weitergeben der Begriffe noch einen Parcours bewältigen musste, was dazu führte dass so ein mancher Begriff unterwegs auf der Strecke aus dem Kopf verschwunden war. Insgesamt schlug sich über alle Stationen gesehen die JF Moorsee, die auch die lauteste Fangruppe dabei hatte, am besten. Lohn hierfür war, dass sie vom Stadtwehrführer Hans-Bernhard Hassenstein und vom Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert bei der Siegerehrung den Siegerpokal, den Wanderpokal sowie die Urkunde für den 1. Platz in Empfang nehmen durften. Das Gesamtergebnis lautete am Ende wie folgt:

Jugendfeuerwehr

1. Moorsee

2. Suchsdorf

3. Schilksee

4. Gaarden

5. Russee

6. Elmschenhagen

7. Wellsee

8. Dietrichsdorf

Text: Swen Siewert, StFV Kiel, Foto: Christin Beeck, StFV Kiel

JF Kiel auf großer Fahrt

Anlässlich des 80-jährigen Jubiläums des Salonmotorschiffes MS Stadt Kiel wurden wir sowie eine Seniorengruppe vom Förderverein des Schiffes zu einer Nachmittagsfahrt eingeladen.

Diese Einladung nahmen wir gerne an und so gingen Abordnungen aller 8 Kieler Jugendfeuerwehren am 24. Mai 2014 an Bord der MS Stadt Kiel.

Während der Fahrt, die uns beginnend an der Museumsbrücke, in den Kieler Hafen bis zur Hörnbrücke, anschließend die Kieler Förde hinauf bis Möltenort und abschließend noch in die Schwentine führte, wurden wir mit leckeren Kuchen und Getränken versorgt.

Die meisten von uns nutzen während der Fahrt die Gelegenheit den Maschinenraum sowie die Brücke dieses sehr gepflegten Oldtimers zu besichtigen.

Das tolle Maiwetter machte diesen schönen Ausflug perfekt.

Text: Swen Siewert, StFV Kiel, Fotos: Kai Rüweler, StFV Kiel

Jugendgruppenleiter-Lehrgang

Am 28. und 29.März 2014 sowie dem darauffolgendem Wochenende vom 4. bis 6. April 2014 fanden im Jugendfeuerwehrzentrum Rendsburg der Jugendgruppenleiter-Grundlehrgang sowie der Jugendgruppenleiteraufbaulehrgang statt.

Insgesamt 16 Jungen und Mädchen aus den Kieler Jugendfeuerwehren haben an den zwei Wochenenden gelernt, was alles dazu gehört, um ein Jugendgruppenleiter zu sein. Abwechselnd wurden Themen theoretisch, praktisch und auch spielerisch behandelt. So haben wir die Jugendlichen darauf vorbereitet, vor einer Gruppe zu stehen, eigenständig Unterrichte zu halten und auch Probleme oder Konflikte zu lösen. Alle Teilnehmer konnten am Ende der fünf Unterrichtstage den Lehrgang erfolgreich abschließen und werden in Zukunft in ihren Jugendfeuerwehren ihr neu erworbenes Wissen unter Beweis stellen.

Text: Stine Rüweler, StFV Kiel

Jugendfeuerwehr Kiel: Potenzial für mehr

 

Beim Stadtjugendfeuerwehrtag der Kieler Jugendfeuerwehren waren sich Anfang März alle einig: Die Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil der Kieler Feuerwehren, der weiter gefördert werden muss.

Stadtjugendfeuerwehrwart Swen Siewert zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf seines ersten Jahres im Amt. Im Feuerwehrhaus Russee gab er einen Überblick über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehren im vergangenen Jahr. Von der Fahrradrallye über die Sommerfahrt nach Putlos ins Blaulichtcamp der Bundeswehr bis zum Fußballturnier – die 190 Jugendlichen haben viel erlebt. Was Siewert Sorgen bereitet, sind die Mitgliederzahlen. „Es gibt starke Unterschiede zwischen den Wehren.“ Einige Feuerwehren hätten Wartelisten, in anderen sei es schwierig, überhaupt genügend Jugendliche zu begeistern. „Es ist sicherlich nicht mehr so einfach wie früher, die Jugendlichen zur Feuerwehr zu bringen und hier zu halten. Aber wir sehen ja an anderen Jugendwehren, dass das Potenzial vorhanden ist.“ Die Feuerwehren müssten weiter daran arbeiten, die Kinder und Jugendlichen auch in Zeiten von hoher schulischer Belastung, durchgeplanter Freizeit und Ablenkung durch digitale Medien für die Feuerwehr zu gewinnen.

Die stellvertretende Stadtpräsidentin Dagmar Hirdes und Feuerwehrdezernent Wolfgang Röttgers sagten die Unterstützung der Stadt Kiel bei den Bemühungen zu. Als Nachwuchsorganisation für die Einsatzabteilungen seien die Jugendfeuerwehren unverzichtbar. Auch für die Jugendlichen selbst sei dieses Hobby ein Gewinn. „Bei Einstellungen und bei Bewerbungen spielt das ehrenamtliche Engagement eine Rolle“, sagte Röttgers.

Schriftwartin Catrin Liedtke wurde bei den Wahlen in ihrem Amt bestätigt. Zum neuen Stadjugendgruppenleiter wählte die Versammlung Tim Eckert. Der 15-Jährige ist Jugendgruppenleiter in der Jugendfeuerwehr Suchsdorf. Sein Amtsvorgänger Frederic Schißler wünschte ihm eine glückliche Hand. Nicht nur über seine Wahl durfte sich Tim Eckert freuen. Thomas Hinz von der Berufsfeuerwehr Kiel übergab ihm auch gleich noch den Wanderpokal für den besten Jahresbericht 2013.

Text & Fotos: Christin Pries, StFV Kiel

Jugendfeuerwehr Suchsdorf nach Siebenmeterschießen erfolgreich

Unter Beteiligung von sechs Kieler Jugendfeuerwehren sowie den Nachbarjugendfeuerwehren Altenholz und Mönkeberg fand am Samstag nach mehrjähriger Pause wieder ein Fußballturnier der JF Kiel statt.

Gespielt wurde in der Sporthalle des Bildungszentrums Mettenhof. Jede Partie umfasste zwei Halbzeiten mit jeweils sieben Minuten. In zwei Gruppen wurde die Vorrunde gespielt. Nach der Mittagspause fanden die beiden Habfinals statt, in der sich über Kreuz die beiden Erstplatzierten jeder Vorrundengruppe gegenüber standen. Diese beiden Halbfinals lieferten die beiden folgenden Ergebnisse:

Gaarden- Suchsdorf

1:3         

Moorsee-Russee

3:2 nach 7-Meterschießen

 

Hierdurch standen mit den Jugendfeuerwehren aus Moorsee und Suchsdorf die beiden Finalteilnehmer fest. Bevor das mit Spannung erwartete Finale stieg, galt es noch die übrigen Platzierungen auszuspielen.

Aufgrund der Ergebnisse der Platzierungsspiele ergaben sich die folgenden Platzierungen:

3. Platz

Russee

4. Platz

Gaarden

5. Platz

Mönkeberg

6. Platz

Altenholz

7. Platz

Wellsee

8. Platz

Elmschenhagen

 

Im Finale lieferten sich die beiden Teams aus Moorsee und Suchsdorf ein spannendes Spiel. Nach den beiden Halbzeiten stand es 2:2, so dass zum insgesamt dritten Mal in diesem Turnier ein Siebenmeterschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden musste. Hierbei bewiesen die Suchsdorfer starke Nerven und gingen nach einem 3:1 beim Siebenmeterschießen zum Sieger als des Turniers vom Spielfeld.

Die drei Erstplatzierten durften bei der anschließenden Siegerehrung jeweils einen Pokal für ihr Feuerwehrhaus in Empfang nehmen. Das gesamte Turnier verlief nicht zuletzt durch die gute Leitung der beiden Schiedsrichter Maik Sandmann und Bastian Itzke sehr fair.

 

Text: Swen Siewert, StFV Kiel, Fotos: Kai Rüweler, StFV Kiel

 

Übergabe des Deutschen Nationalpreises im Hansa-Park

Mit rund 4500 Teilnehmern aus allen Jugendfeuerwehren des Landes fand Ende September der 8. Aktionstag der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren im Hansa-Park statt. Erstmals nahm Innenminister Andreas Breitner an der Veranstaltung teil. Bevor er sich beim Rundgang in den „Fluch von Novgorod“ wagte, würdigte er das gesellschaftliche Engagement der 417 Jugendfeuerwehren im Lande. Stellvertretend für alle überreichte er den 15 Kreis- und Stadtjugendfeuerwehrwarten die Ehrenkurkunde der Deutschen Nationalstiftung. Deren Ehrenvorsitzender Bundeskanzler a.D. Helmut Schmidt zeichnete im Juni die Deutschen Jugendfeuerwehren mit dem Deutschen Nationalpreis aus. Für die Jugendfeuerwehren in Kiel nahm Stadtjugendwart Swen Siewert die Urkunde in Empfang.

„Die Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland mit ihren rund 18.000 Jugendfeuerwehren verkörpern seit mehr als 50 Jahren die Bedeutung gesellschaftlichen Engagements auf praktische Weise weit über den Brandschutz hinaus“, heißt es in der Begründung. Die Jugendarbeit in den Feuerwehren umfasst auch soziale Aufgaben, praktische Demokratieerziehung, Internationalität und Freizeitgestaltung. „Ihre Mitglieder erleben Gemeinschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl und übernehmen Verantwortung. Das verdient in unserer aller Interesse besondere Anerkennung“, sagte Breitner.

Der Deutsche Nationalpreis ist mit 50.000 Euro dotiert und wurde erstmals nicht an eine Einzelperson, sondern an eine Organisation vergeben. Das Geld wird die Deutsche Jugendfeuerwehr im kommenden Jahr für ein Bundeslager in Bayern verwenden.

Zusammen mit dem Hansa-Park veranstaltet der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein alljährlich den besonderen Tag für die Jugendfeuerwehren. Hansa-Park-Inhaber Christoph Andreas Leicht bietet an diesem Tag besondere Konditionen für die Jugendlichen, die es dann leicht machen, einen solchen Tag zu finanzieren. Auch einige Jugendfeuerwehren aus Kiel nehmen jedes Jahr die Gelegenheit wahr, den Park kostengünstig mit ihrer Gruppe besuchen zu können. Dieses Mal waren Elmschenhagen, Suchsdorf und Wellsee mit dabei.

Der nächste Aktionstag der schleswig-holsteinischen Jugendfeuerwehren im Hansa-Park findet am 27. September 2014 statt.


Text: Holger Bauer, LFV Schleswig-Holstein, red. Anpassung Christin Pries, StFV Kiel; Foto: Holger Bauer

Abwechslungsreiche Jahresübung der Kieler Jugendfeuerwehren

 

Ein vielfältiges Aufgabenspektrum erwartete die etwa 65 Jugendlichen aus den acht Kieler Jugendfeuerwehren am Ende August bei ihrer diesjährigen Jahresübung. Das Übungsszenario auf dem Gelände des Katastrofenschutz-Zentrums des Technischen Hilfswerks (Ortsverband Kiel) hatte fast alles zu bieten, was das reale Einsatzleben so mit sich bringt – außer echtem Feuer, Gefahren und Verletzten.

Der erstanrückende Löschzug fand folgende Lage vor:

Gegen das Hallentor einer Werkstatt- und Lagerhalle ist ein Lastwagen (LKW), der Diesel geladen hat, gefahren. Ein Großteil der Halle steht dadurch bedingt in Vollbrand. Der geladen Dieselkraftstoff läuft aus. Der LKW-Fahrer erzählt von seinem vermissten Beifahrer und schnell wird klar, dass sich in der Halle weitere verletzte Personen befinden. Ein weiteres Problem, das es zu bewältigen galt, war die Löschwasserversorgung auf dem abgelegenen Gelände.

Diese Lage war mit zwei Löschgruppen nicht zu bewältigen, so dass die Übungsleitung in kurzen Abständen die weiteren drei Löschzüge, die im Bereitstellungsraum warten, zum Übungsort ruft. Unterstützt wurden die acht Kieler Jugendfeuerwehren dabei an diesem Tag von der Jugendgruppe des THW Ortsverbandes Kiel.

Nach und nach haben die Kinder und Jugendlichen die gestellten Aufgaben gelöst. Sie haben die „Verletzten“  gerettet und versorgt, die verqualmte Halle wurde nach weiteren Vermissten abgesucht. Den Dieselkraftstoff haben die Trupps mithilfe eines aus Steckleiterteilen gebauten Beckens aufgefangen. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wurde eine 600 Meter lange Löschwasserversorgung aufgebaut, die „brennende“ Halle mit einem Innenangriff und mehreren Außenangriffe bekämpft und schließlich erfolgreich gelöscht.

Bei der abschließenden Übungsnachbesprechung stellen alle Beteiligten fest, dass so eine Jahresübung mit ihren umfangreichen Aufgabenstellungen doch was anderes ist als der wöchentliche Übungsdienst.

Der Stadtwehrwehrführer Hans-Bernhard Hassenstein äußerte den Wunsch, dass möglichst viele von den anwesenden Jugendfeuerwehrmitgliedern möglichst lange dem Hobby Feuerwehr treu bleiben, nachdem sie wieder einmal anhand so einer Übung aufgezeigt bekommen haben, was für interessante und vielfältige Aufgaben das reale Feuerwehreinsatzgeschehen später im Ernstfall so bieten kann.

Abgerundet wurde der spannende Vormittag mit einem leckeren gemeinsamen Mittagessen, dass die Logistikgruppe der ausrichtende Feuerwehr Kiel-Russee gekocht hatte.

Text:  Swen Siewert, StFV Kiel; Fotos: Stine Schulz, StFV Kiel

 

Piratendiplom im Blaulichtcamp - Sommerfahrt 2013 nach Putlos

Über 100 Mitglieder und Betreuer aus allen acht Kieler Jugendfeuerwehren machten sich am 3. Juli auf den Weg nach Putlos. Auf dem dortigen Truppenübungsplatz der Bundeswehr nahmen sie erstmals für acht Tage am gemeinsamen Sommercamp von Jugendfeuerwehr und THW-Jugend teil.

Das Camp fand mit insgesamt  etwa 500 Teilnehmern bereits das dritte Mal in Folge statt. Jugendfeuerwehrgruppen aus Schleswig-Holstein sowie von der Jugend des Technischen Hilfswerkes (THW) aus ganz Norddeutschland kamen nach Putlos.

Bei bestem Wetter gab es ein ereignisreiches und somit sehr kurzweiliges Programm, was die Jugendlichen begeisterte. Super organisierte Programmpunkte waren unter anderem die Nachtwanderung mit Gruselgarantie, die Lagerolympiade, die Möglichkeit ein Piratendiplom zu machen, die Lagerdisco sowie zwei Bundeswehrtage, an denen sich die verschiedensten Einheiten unserer Gastgeber vorstellten. Beim THW konnten die Jugendlichen in Workshops lernen wie man ein Schwedenstuhl baut, ein Gerüst aufbaut oder Plasma schneidet.

Gerade in der ersten Hälfte der Campwoche nutzten viele teilnehmende Gruppen die Nähe zum Weißenhäuser Strand, um dort die Wasserrutschen des subtropischen Badeparadieses zu stürmen. In der zweiten Hälfte der Campwoche war der Strand aufgrund des perfekten Sommerwetters ein beliebter Anlaufpunkt der Campteilnehmer.

Bei der Lagerolympiade, die am Samstag mit 30 Mannschaften stattfand, konnte mit der Jugendfeuerwehr Kiel-Russee sogar eine  Mannschaft ganz vorne mitmischen. Nach insgesamt zehn verschiedenen Spielen  belegten sie einen super dritten Platz. Dadurch, dass die die Teilnehmergruppen bunt gemischt in vier Kasernengebäuden untergebracht waren, entstanden viele Kontakte und Freundschaften zwischen Kieler Jugendfeuermitgliedern, anderen Jugendwehren sowie Mitgliedern der THW-Jugend.

Ein besonderer Dank für tolle acht Tage geht von der gesamten Kieler Jugendfeuerwehr an dieser Stelle an das Organisationsteam sowie an unsere Gastgeber, die Bundeswehr.

 

Text: Swen Siewert, Stadtjugendwart, Fotos: Orga-Team Putlos (2), Swen Siewert (2)

Jede Station eine Herausforderung - Fahrradrallye 2013

Rund 50 Jugendfeuerwehrleute waren Anfang Juni in Moorsee und Meimersdorf für die Fahrradrallye der Jugendfeuerwehr Kiel unterwegs. Die Gruppe der Jugendfeuerwehr Suchsdorf war besonders erfolgreich und siegte vor den Wellseern und den Gastgebern aus Moorsee.

 
Zwölf Kilometer fuhren die Gruppen aus Kiel und Bad Malente ab. In Moorsee und Meimersdorf warteten entlang der Strecke verschiedene Stationen auf die Mädchen und Jungen zwischen acht und 18 Jahren. Welche Herausforderungen die Kinder und Jugendlichen unterwegs erwarten, wissen sie erst, wenn sie die Stationen erreichen. Obligatorisch ist nur die Fahrradkontrolle am Start, die in diesem Jahr ein Polizist aus Kronsburg abgenommen hat. „Dabei erleben wir immer wieder Überraschungen, aber im Großen und Ganzen sind die Räder gut in Schuss“, erklärt Stadtjugendwart Swen Siewert.
 
Erste Hilfe und eine Löschübung: Diese Aufgaben sollten die jungen Leute aus ihrem Feuerwehralltag kennen und beherrschen. „Hier hatten die wenigsten Probleme. Knifflig waren auch in diesem Jahr die spielerischen Aufgaben wie etwa das Kistenstapeln oder das Armaturen-Puzzle“, fasst Siewert zusammen. „Da hilft nur ausprobieren, darauf können sich unsere Jugendlichen nicht vorbereiten.“
 
Beim Armaturen-Puzzle galt es, Saugkorb, Strahlrohr und viele weitere Armaturen nach einem Foto zusammenzubauen. Der Wasserbomben-Zielwurf war gleich in doppelter Hinsicht schwierig: Zuerst musste ein Luftballon mithilfe einer Kübelspritze mit Wasser gefüllt werden und dann in einem schwarzen Eimer landen. Sommerliche Temperaturen sorgten auf der gesamten Strecke für eine gute Stimmung unter den Teilnehmern.
 
Den Wanderpokal mit nach Hause nehmen konnte die Gruppe der Jugendfeuerwehr Suchsdorf, vor Wellsee und Moorsee. Die Gäste aus Bad Malente belegten den vierten Platz.

Die Platzierungen:

1. JF Kiel-Suchsdorf
2. JF Kiel-Wellsee
3. JF Kiel-Moorsee
4. JF Bad Malente
5. JF Kiel-Russee
6. JF Kiel-Elmschenhagen
7. JF Kiel-Gaarden mit Unterstützung der JF-Kiel-Moorsee

Text: Christin Pries, StFV, Fotos: Christian M. Hapke, FF Russee

Ohne Jugendfeuerwehr geht es nicht

190 Kinder und Jugendliche sind Mitglied in einer der acht Jugendfeuerwehren (JF) in Kiel. Auf dem Stadtjugendfeuerwehrtag in der Kantine der KVG berichtete die scheidende Stadtjugendfeuerwehrwartin Janin Schurbohm über die Aktivitäten der Jungen und Mädchen im vergangenen Jahr. Stine Schulz ist neu im Stadtjugendausschuss.

Freizeitfahrten sind genauso fester Bestandteil der Jugendarbeit wie die feuerwehrtechnische Ausbildung. Dass dieses Konzept aufgeht, scheinen die steigenden Mitgliederzahlen zu beweisen. „Trotzdem müssen wir bei jedem Austritt hinterfragen, warum kein Interesse mehr da war“, sagte Landesjugendwart Dirk Tschechne auf der Versammlung. Stadtpräsident Rainer Tschorn richtete seine Grußworte direkt an die anwesenden Jugendlichen. „Bleiben Sie der Feuerwehr treu, wenn es privat irgendwie geht.“

Das will auch Janin Schurbohm. „Ohne Feuerwehr kann ich auch nicht bleiben“, sagte sie augenzwinkernd. Sie bedankte sich für die Unterstützung während ihrer Amtszeit und verabschiedete sich mit einem Wunsch für die Zukunft. „Ich hoffe, dass sich die Mitgliederzahlen weiterhin so positiv entwickeln.“ Aus privaten Gründen hat Schurbohm ihr Amt nach vier Jahren abgegeben. Für ihre Verdienste während ihrer Amtszeit verlieh ihr Dirk Tschechne die Leistungsspange in Bronze.

Zur neuen Fachbereichsleiterin Lehrgangswesen haben die Delegierten Stine Schulz gewählt. Die Suchsdorferin hatte bereits im letzten Jahr mehrere Lehrgänge mitbetreut. Jens Martens, bisheriger Amtsinhaber, ist nun neuer Kassenwart. Frederic Schißler bleibt Stadtjugendgruppenleiter, Christin Pries ist als Pressewartin bestätigt worden.

Besondere Kreativität bewies die Jugendfeuerwehr Suchsdorf. An sie ging in diesem Jahr der Wanderpreis für den besten Jahresbericht. Hannes Berg nahm die Tafel von Markus Brandau, Berufsfeuerwehr Kiel, entgegen. Brandau würdigte die Arbeit der JF für den Nachwuchs der Feuerwehren. „Es fällt auf, dass der Werdegang vieler Feuerwehrleute bei der Jugendfeuerwehr begonnen hat.“ Das bestätigte Stadtwehrführer Bernhard Hassenstein. „Zweidrittel aller Mitglieder der Einsatzabteilung kommen aus der Jugendabteilung. Wir haben in den Berichten gehört, dass die Jugendwehren im Jahr 2012 aktiv waren und ich hoffe, dass das im nächsten Jahr so weitergeht.“

 

Text & Foto: Christin Pries, StFV

 

 

Nassübung für Fortgeschrittene

120.000 Liter Fett, vier randvolle Außentanks, ein Heizöltank und vier vermisste Mitarbeiter. Diese Lage erwartete 65 Jugendfeuerwehrleute aus Kiel zu ihrer Großübung am Sonnabend.

 

Die ersten Fahrzeuge treffen auf dem Gelände der Firma Sonac im Industriegebiet Wellsee ein. Zugführer Patrick Wriedt aus Meimersdorf erkundet die Lage und erklärt dem jungen Gruppenführer der Jugendfeuerwehr Dietrichsdorf: „Vier Mitarbeiter sind vermisst, ein Tank mit flüssigem Fett hat Feuer gefangen.“ Acht Feuerwehrleute muss er nun sinnvoll einsetzen. Er schickt zwei seiner Leute in die Werkshalle, um die Menschen zu suchen. Die Feuerwehr-Maschinerie kommt in Gang.

 

Früh im Einsatz

Alles läuft an diesem Tag ab wie beim Ernstfall. Der einzige Unterschied zu einem Einsatz: Es gibt kein echtes Feuer, die Verletzten sind Darsteller und die Feuerwehrleute tragen orange-blaue Kleidung. Sie sind Jugendfeuerwehrleute. Rund die Hälfte aller Mitglieder der Jugendfeuerwehren in Kiel sind an diesem Tag im Industriegebiet Wellsee unterwegs. Um acht Uhr morgens ging es für sie Richtung Sammelstelle. Dort haben sie auf ihre Alarmierung und Einzelheiten zum Szenario gewartet. Kein Problem für den Feuerwehrnachwuchs. „Ich bin Frühaufsteher. Das habe ich gern gemacht“, berichtet der 10-jährige Chris-Jannik Dierks von der Feuerwehr Russee.

 

Retten, löschen, kühlen

Nach und nach kommen immer mehr rote Großfahrzeuge in die Otto Straße. Die Mädchen und Jungen rollen ihre Schläuche aus, Wasser wird auf die Tanks gespritzt. „Wir müssen sie kühlen“, erklärt Ann-Sophie Voß von der Jugendfeuerwehr Russee. Auch dies ist wie beim echten Brand. Es soll verhindert werden, dass sich die Tanks weiter aufheizen. Nach einer halben Stunde sind alle Leitungen aufgebaut und die Vermissten bereits gerettet. Eine Ladung Schaum kommt noch zum Einsatz. Eine Stunde später ist alles vorbei, die Aufräumarbeiten beginnen.

 

Übung macht den Meister

Ein wenig länger als bei den Erwachsenen habe es gedauert, so das Fazit von Kai Rüweler, stellvertretender Stadtjugendfeuerwehrwart. „Aber das ist völlig norrmal. Die wöchentlichen Übungen sind viel kleiner und hier müssen sie das Gelernte auch flexibel anwenden. Das ist schon anspruchsvoll.“ Christian Bartsch von der Jugendfeuerwehr Wellsee hat es gut gefallen. „Ich habe mich darauf gefreut. Toll wäre es, wenn wir das zweimal im Jahr machen könnten. Das stärkt auch den Zusammenhalt zwischen den Feuerwehren.“

 

Text & Fotos: Christin Pries, StFV Kiel

 

 

Bunte Kieler Gruppe erringt Leistungsspange

Eine bunte Gruppe mit Kameraden aus den Jugendfeuerwehren Kiel-Elmschenhagen, Kiel-Gaarden und der Kiel-Wellsee machte sich am Sonntagmorgen auf den Weg nach Osdorf, um dort an der Leistungsspangenabnahme teilzunehmen.


Für diesen Tag hatte die Gruppe – in fast immer anderen Zusammensetzungen – gute fünf Wochen lang geübt. Gezeichnet war die Vorbereitungsphase durch mehrere verletzungsbedingte und anders begründete Ausfälle. Letztendlich standen zum Abfahrtstermin am Sonntagmorgen dann tatsächlich neun Kameraden am Feuerwehrhaus Gaarden. Dass nein Jugendfeuerwehrmitglieder bei einer geforderten Gruppenstärke von eben genau neun Leuten doch zu wenig sein kann, musste die Gruppe schon relativ früh im Wettbewerb feststellen.

Während des Staffellaufes verletzte sich Jan-Moritz Biermann. Das Vorhaben Leistungsspange schien schon zu diesem Zeitpunkt gescheitert. Glücklicherweise stellte die Jugendfeuerwehr Molfsee der Kieler Gruppe ihren eigentlich nur als Ersatzmann mitgereisten Jugendfeuerwehrmann Till zur Verfügung. Die sowieso schon gemischte Gruppe wurde so noch bunter, aber dafür wieder vollzählig.

Wieder komplett bewältigten sie die Disziplinen Schnelligkeitsübung und Löschangriff mit vernünftigen Leistungen. Frisch gestärkt ging es dann nach einer kurzen Mittagspause an die „Angstdisziplin“ der Kieler Gruppe, den Staffellauf. Nicht nur, dass in dieser Übung am Vormittag die Verletzung von Moritz zu beklagen war; es war auch die Disziplin, in der im Training die maximal zulässige Zeit von vier Minuten und zehn Sekunden nur knapp unterboten werden konnte. Umso größer war bei der Gruppe und dem mitgereisten Anhang die Freude, als der Schlußläufer in einer Zeit von vier Minuten und acht Sekunden ins Ziel kam.


Der anschließend noch stattfindende Theorieteil der Leistungsspange war dann nur noch Formsache. Somit hat die Jugendfeuerwehr Kiel wieder acht neue Leistungsspangenträger: Pascal Diedrigkeit, Kevin Kiel, Lucas Bloch, Arne Schmidt, Jonah Pascal Speck, Phillip Wilhelmsen Sven Borchert, Steffen-Matthis Küssner. Nachdem sie die Leistungsspange erhalten hatten, kannte ihre Freude keine Grenzen mehr. Die Gruppe wusste aber auch, dass sie sich insbesondere bei zwei Kameraden bedanken musste. Dem Kameraden Till aus Molfsee, der so kameradschaftlich eingesprungen war, und bei Günter Holländer aus der FF Elmschenhagen, der die Gruppe optimal hauptverantwortlich auf diesen Tag vorbereitet hatte.


Text: Swen Siewert, StFV Kiel, Foto: Jens Martens, StFV Kiel

 

 

Spiele ohne Grenzen

40 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehren aus Kiel traten am vergangenen Wochenende zum Spiel ohne Grenzen an.  Bei den kreativen Aufgaben und der Ostsee als Kulisse war das unbeständige Wetter nur Nebensache. Die Freiwillige Feuerwehr Schilksee hatte den Wettbewerb ausgerichtet, der zum ersten Mal stattfand.

Es ist nicht so einfach, verschiedene Baumsorten nur durch ihre Blätter zu unterscheiden. Vor allem, wenn alle um einen herum verschiedene Ideen haben. „Das hat aber am Ende doch ganz gut geklappt“, sagt Kristof Schacht von der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Suchsdorf. Doch das war nur eine der acht kniffligen Stationen. Es galt, Saugschläuche in einen Kreis zusammenzukuppeln, Tischtennisbälle mit dem Mund aus einem Wassereimer zu sammeln oder auch Schläuche nach Schnelligkeit zu verlegen.

Bei Station fünf zeigte sich, wer gut im Team arbeiten konnte. Dort mussten die Jugendlichen mit einer Trage einen Eimer auf dem ein Ball lag im Slalom um Leitkegel balancieren. „Einige Gruppen hatten sehr schnell raus, dass sie sich abstimmen müssen. Einige sind aber auch einfach durchgerannt und haben den Eimer oft umgeworfen. Das gab Strafsekunden", bemerkte Wettbewerbswart Philipp Heruth (FF Russee). Doch beides habe sich wieder ausgeglichen, da einige Gruppen dadurch schlichtweg schneller gewesen wären.

Zwei Jugendliche waren ausgefallen und wurden kurzerhand durch mitgekommene Mitglieder der Jugendfeuerwehr Elmschenhagen ersetzt. „Mir hat es richtig viel Spaß gemacht. Vor allem die Strecke an der Steilküste war etwas Besonderes“, fügte Stadtjugendgruppenleiter Frederic Schißler (FF Russee) hinzu. Insgesamt waren die Aufgaben eine Mischung aus Feuerwehrtechnik und Geschicklichkeitsübungen. "Wir werden das auf jeden Fall wiederholen", kündigte Stadtjugendwartin Janin Schurbohm (FF Moorsee) an.

Die Platzierungen:

1. Gaarden

2. Dietrichsdorf

3. Wellsee

4. Russee

5. Moorsee

6. Suchsdorf

7. Schilksee

8. Elmschenhagen

 

Text: Christin Pries, StFV Kiel, Fotos: Philipp Heruth, StFV Kiel

 

 

Junge Menschen Fördern und Fordern

Hansaparkfahrt, Fahrradrallye, Jahresübung: Die Veranstaltungen des vergangenen Jahres standen am Stadtjugendfeuerwehrtag am 3. März genauso im Mittelpunkt wie die Kinder und Jugendlichen selbst.

Gefordert werden – das wollen die Kinder und Jugendlichen. Deswegen gibt es viele feuerwehrtechnische, aber auch jugendpflegerische Aktivitäten für sie. Die stellvertretende Stadtpräsidentin Dagmar Hirdes zeigte sich beeindruckt: „Das hört sich spannend an. Ich wäre gern bei der Jahresübung dabei gewesen. Beim nächsten Mal lasse ich mir das nicht entgehen.“ Ausbildungsbetriebe sollten darauf achten, Jugendfeuerwehrleute einzustellen. „Das sind ganz tolle, engagierte junge Menschen.“

Ausbildung mit Anspruch
Hat sich die Aufmerksamkeit des Jugendausschusses in den vergangenen Jahren auf die Mitgliederwerbung konzentriert, gibt es nun einen zusätzlichen Schwerpunkt. „Wir müssen die Mitglieder halten, die schon da sind“, sagt Janin Schurbohm, Stadtjugendfeuerwehrwartin. Viele Jugendliche verlassen die Jugendfeuerwehr mit 16 bis 17 Jahren. „Dann sind sie schon gut ausgebildet. Es ist schade, dass sie dann nicht in die aktive Feuerwehr übertreten“, ergänzt Aderhold. Um gerade diese Altersgruppe zu halten, gebe es eine neue Modulausbildung. Aderhold fasst die Vorteile zusammen: „Dadurch haben sie mehr Kontakt zu der aktiven Wehr und sie werden mehr gefordert.“

Gewinner und Gewählte
Besonders freuen konnte sich die Jugendfeuerwehr Moorsee, die den besten Jahresbericht geschrieben hatte. Ulrich Hackenberg von der Berufsfeuerwehr Kiel überreichte Raika Rahn den Wanderpreis.
Neuzugänge im Jugendausschuss sind der 16-jährige Frederic Schißler aus Russee als neuer Stadtjugendgruppenleiter und Philipp Heruth, ebenfalls aus der Feuerwehr Russee. Er übernimmt die Position des Fachbereichsleiters Wettbewerbe von Torben Benthien. Benthien wechselt in den Landesfeuerwehrverband, wo er ab April neuer Landesbildungsreferent sein wird.

Text & Fotos: Christin Pries, StFV Kiel

 

 

Großübung forderte Jugendfeuerwehr Kiel

Einmal im Jahr treffen sich die Jugendfeuerwehrleute aus Kiel zu einer Großübung. In realistischen Szenarien zeigen sie, was sie können. Dabei wird eines schnell klar: Je mehr sie sich anstrengen müssen, desto besser finden sie die Übung.

Als der Jugendgruppenleiter Benjamin Reimers (15) aus der Jugendfeuerwehr Wellsee mit dem Feuerwehrauto über den Flugplatz fährt, sieht er Rauch aufsteigen. Er hat von der Übungsleitung die Nachricht bekommen, dass auf dem Flughafen Holtenau ein Hubschrauber abgestürzt sein soll und dabei einen Hangar stark beschädigt hat. Mehrere Menschen sind vermisst, alles Weitere ist unklar. Er steigt aus den roten Wagen und bekommt die Anweisung, mit seiner Gruppe nach den Vermissten zu suchen. Ab jetzt muss er mit den anderen Jugendfeuerwehren aus Kiel und den Gästen aus Dänischenhagen und Altenholz zusammenarbeiten und entscheiden, wie er seine eigene Gruppe sinnvoll einsetzt. "Das ist schon anspruchsvoll", sagt Reimers, "doch gerade das macht Spaß. Selbst Entscheidungen zu treffen, das gefällt mir besonders."

Nicht Jeder kommt dabei auf seine Kosten. 100 Kinder und Jugendliche einen ganzen Vormittag sinnvoll mit Aufgaben zu beschäftigten, ist schwer. Im Gegensatz zu einem echten Feuer, das sich ständig vergrößern kann, ist der Rahmen bei einer Übung klar abgesteckt. Es gibt Theaternebel und eine begrenzte Zahl von Kindern, die Verletzte spielen. "Trotzdem ist das ganz anders als so ein normaler Dienst im Ort. Größer und realistischer", sagt Reimers. Bei aller Professionalität, die der Nachwuchs schon hat: Ohne die Ausbilder geht es nicht. Sie stehen ihnen zur Seite, wenn die Jugendlichen nicht weiter wissen. Doch das passiert diesmal selten. "Die Kinder sind wirklich fit, vor allem in Erster Hilfe. Das hat perfekt geklappt", bemerkt Ausbilder Jörn Helbig aus der Freiwilligen Feuerwehr Suchsdorf. Auch der Rest läuft nahezu perfekt und am Ende hat Bennjamin Reimers mit seiner Gruppe seinen Teil der Aufgabe erledigt.

Text & Fotos: Christin Pries, StFV Kiel

 

Aktionstag im Hansa-Park

Zum achten Mal war der Freizeitpark in Sierksdorf voller Jugendfeuerwehrleute.

Nachdem die Kieler Jugendfeuerwehrmädchen- und jungen am 24. September im Hansa-Park angekommen waren, gab es eine große Eröffnungsveranstaltung. Der Landesjugendwart und weitere Vertreter des Landes begrüßten uns und bekamen von der EDEKA-Gruppe eine Spende über 34.000 Euro aus dem Verkauf der „Feuerwehr Mettwürste“ überreicht.

Dann ging es endlich für uns los. Viele Stunden wurden die Achterbahnen und Karussells von ca. 5000 Jugendfeuerwehrlern aus ganz Schleswig-Holstein genutzt. Am frühen Abend ging es dann auch schon zum bedauern vieler Kameraden nach Hause. Die Resonanz war sehr positiv und man freut sich schon auf das Jahr 2012.

 Text und Foto: Frederic Schißler, JF Russee

 

Jugendfeuerwehr Sprottenhausen

Die jungen Einwohner der Fantasiestadt Sprottenhausen bekamen in der letzten Woche die Gelegenheit, bei der Feuerwehr zu arbeiten. In dem Kinderdorf konnten die Teilnehmer der Ferienpassaktion der AWO eine Woche lang verschiedene Berufe kennenlernen. Fanden sich für eine rein ehrenamtliche Tätigkeit am Anfang kaum Kinder, lockte nach einer Änderung der Spielregeln die Aussicht, auch mit Feuerwehrtechnik zum Anfassen Spielgeld zu verdienen. Für zehn Sprotten die Stunde spritzten sie mit Wasser und durften auch in die Jugendfeuerwehr-Anzüge schlüpfen. Die acht Jugendfeuerwehren Kiels wechselten sich vor Ort ab. So konnte sich jede Gruppe in ihrer Art präsentieren. Nachdem die Aktion in diesem Jahr das erste Mal stattgefunden hat, gab es für die Betreuer der Jugendfeuerwehren viel zu lernen und entdecken. Ideen für Verbesserungen im nächsten Jahr gibt es schon.

Text: Christin Pries, StFV

 

Sichere Fahrt im Feuerwehrauto

Kinder bis zwölf und unter 1,50 Meter dürfen nur mit einem Kindersitz von A nach B gefahren werden. Dies gilt auch für alle Fahrten in Feuerwehrfahrzeugen. Die Hanseatische Feuerwehr-Unfallkasse Nord (HFUK Nord) hat deshalb 3.200 Sitzerhöhungen an die Jugendfeuerwehren im ganzen Land gespendet. Das stärkt das Bewusstsein für die Problematik. Stellvertretend für alle Jugendwehren im Land übergab Lutz Kettenbeil, Geschäftsführer der HFUK Nord, ein Sitzkissen an die Kieler Stadtjugendwartin Janin Aderhold. "Eine tolle Aktion der HFUK Nord. Ich bedanke mich im Namen aller Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein für die Sitze", freute sich Janin Aderhold über die Übergabe. Prävention spielt gerade auch bei der Jugendfeuerwehr eine große Rolle. "Die Sicherheit der Kinder geht immer vor", bekräftigt sie. Die Feuerwehr-Unfallkasse Mitte und die HFUK Nord, die die Sitze im Rahmen eines Kooperationsprojektes gemeinsam beschafft haben, möchten mit dieser Aktion die Wichtigkeit solcher Rückhaltesysteme unterstreichen. Gerade beim Transport von Kindern und Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr gilt es sicherzustellen, dass die Retter von morgen schon heute gut geschützt sind. "Deshalb haben wir gleich heute angefangen, die Sitzkissen an die acht Jugendfeuerwehren in der Stadt Kiel zu verteilen", so Janin Aderhold.

Text: Christin Pries, StFV, Fotos: Christian Heinz, HFUK Nord

Einmal Quer durchs Feuerwehrwissen - Jugendgruppenleiterlehrgang Teil 2

Nachdem die Informationen aus dem ersten Teil des Lehrganges verdaut waren und bei den ersten Unterrichten wertvolle Hilfe leisten konnten, traf man sich in Elmschenhagen um auch den Aufbaulehrgang hinter sich zu bringen.

„Während wir im ersten Teil viel im Lehrsaal gearbeitet haben, werden wir dieses Wochenende öfter draußen an der frischen Luft sein“, stellte der Lehrgangsleiter Jens Martens gleich am Freitag klar. Nachdem die Teilnehmer das Abendessen genossen hatten, erwartete sie die erste Überraschung. Der Freitagabend begann für die Kinder und Jugendlichen damit, das Mittagessen für den Samstag zu planen. Hierbei mussten sie auch die muslimischen Teilnehmer und die Vegetarier zu berücksichtigen. Ebenso lief die Vorbereitung der Unterrichtseinheiten für den Samstag an.

Am Samstag gab es einiges zu tun. Löschangriffe mit Wasser und Schaum in standen genauso auf dem Plan wie Einsatzstellenabsicherung, Erste Hilfe und Gerätekunde. Nach einem kurzen Grillen ging es dann abends mit 2 Fahrzeugen an die Schwentine nach Wellingdorf um das geübte in einer größeren Übung noch einmal zu vertiefen.

„Die Nassübung hat Spaß gemacht, auch wenn es am Anfang nicht so gut geklappt hat wie ich erwartet hätte“ sagte Jessica Janßen von der Jugendfeuerwehr Dietrichsdorf. Mit ihrer ehrlichen kritischen Meinung war sie nicht allein aber die kleinen Mängel wurden am Sonntagmorgen einfach noch einmal aufgegriffen und besprochen.

Am Sonntagmittag hielten dann alle 18 Teilnehmer aus Kiel und Neumünster ihre Lehrgangsbescheinigung in der Hand. „Das war ein klasse Wochenende und ich hoffe, dass wir ein Nachtreffen mit der Gruppe hinbekommen“ sagte Frederic Schißler von der Jugendfeuerwehr Russee.

Text: Torben Benthien, StFV

 

Zusammen zum Ziel - Die Fahrradrallye der Kieler Jugendfeuerwehren

Strahlender Sonnenschein und eine Tour durchs Grüne. Das waren am vergangenen Samstag beste Voraussetzungen für die Fahrradrallye der Kieler Jugendfeuerwehren. Sechzehn Mannschaften aus Kiel und Umgebung kamen nach Russee, um sich im sportlichen Wettkampf miteinander zu messen. Die Gruppe der Gäste aus Molfsee löste die Aufgaben an den sechs Stationen am besten und gewann den Wanderpokal.

Die Kieler Jugendfeuerwehren halten zusammen. Das zeigte sich am Samstag schon vor dem Start zur diesjährigen Fahrradrallye. Der Betreuer der Jugendfeuerwehr Dietrichsdorf war ausgefallen, kurzerhand sprang ein Betreuer aus Schilksee ein. So konnten die Kinder und Jugendlichen trotzdem an den Start gehen. "Eine andere Gruppe zu betreuen ist eine Herausforderung. Aber es hat mir riesig Spaß gemacht", so das Resümee von Stephan Woelke.

Auch auf der Strecke selbst galt es dann für alle, Teamgeist zu beweisen. Sechs Stationen musste jede Mannschaft bewältigen. Miriam Niß, Kevin Scheel und Hannes Jebe von der JF Moorsee hatten am Haltepunkt zwei die Aufgabe, möglichst viel Wasser zum Ende einer Schlauchleitung zu befördern. Für Feuerwehrleute normalerweise kein Problem. Die drei durften dafür aber allein ihre Hände und Füße benutzen und hatten nur drei Minuten Zeit. "Wir haben uns das leichter vorgestellt, deswegen haben wir zuerst ein bisschen getrödelt. Am Ende wurde dann die Zeit knapp", beschreibt Niß das Problem. "Erst, als wir die Handgriffe verteilt hatten, ging es besser."

Die Bewerter an der Station "Erste Hilfe" waren beeindruckt von den Kenntnissen mancher Kinder. Dort mussten die Teilnehmer einen auf einer Decke drapierten Feuerwehrkameraden richtig versorgen und erzählen, welche Informationen sie bei einem Notruf durchgeben müssen. "Ein Junge ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Er ging hin, sprach den Verletzten an, kontrollierte ohne zu zögern, ob er noch bei Bewusstsein ist und legte ihn dann in die stabile Seitenlage. Das war schön zu sehen", so Norbert Hörburger, selbst ausgebildeter Rettungssanitäter.

Ob die Kinder und Jugendlichen nun blind Gegenstände ertasten und erraten mussten oder mit zusammengebundenen Beinen einen Hindernislauf zu bewältigen hatten – es zählte am Ende das gemeinsame Ergebnis. Am Ende lagen die Mädchen und Jungs aus Molfsee vorn. Die Kieler Stadtjugendwartin Janin Aderhold sah das gelassen: "Ich freue mich für die Molfseer. Die Kinder und Jugendlichen waren gut drauf, das Wetter spielte mit und die Verpflegung mit Currywurst und Pommes war super. Besser kann es nicht laufen."

Text & Fotos: Christin Pries, StFV Kiel